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Mögen Sie Honig?

Und wenn ja, welchen Honig mögen Sie am liebsten? Rapshonig, Heide- oder Obstblütenhonig? Sicher haben Sie sich Ihren Favoriten schon ausgesucht. Aber wissen Sie, warum Sie ihn am liebsten mögen? Weshalb gibt es so viele Sorten und wie entsteht Ihr Lieblingshonig?

(Vo)

Wie entsteht Honig?

Honig wird von Honigbienen zur  Nahrungsbevorratung produziert. Dabei stellen Sie so übermäßig viel her, dass für den Menschen genug übrig bleibt. Er wird aus Blütennektar oder Honigtau erzeugt und besteht aus rund 200 verschiedenen Inhaltstoffen. Die Zusammensetzung  ist  je nach Honigsorte unterschiedlich.

 

Biene auf Distel (Vo)

 

Die Farbe des Honigs reicht von nahezu farblos bis dunkelbraun. Er kann von flüssiger, dickflüssiger oder teilweise bis durchgehend kristalliner Beschaffenheit sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden von der jeweiligen botanischen Herkunft bestimmt (Honigverordnung, HonigV).

Nektar und Honigtau sind noch kein Honig. Erst durch eine Verarbeitung über die Bienen entsteht Honig. Dies geschieht bereits während des Sammelns. Der süße Saft gelangt über die Mundwerkzeuge in die Honigblase, wo Enzyme zugegeben und Wasser entzogen werden. Im Stock wird dieser zwischen den Stockbienen hin und her gereicht - hierbei wird dem Honig weiterhin Wasser entzogen. Dadurch wird er haltbar gemacht. Der Imker nennt diesen Vorgang „Züngeln“. Die von der Biene hinzugefügten Enzyme bewirken eine Veränderung des Zuckerspektrums und die Entstehung von Inhibinen.  Inhibine sind Hormone, die das Wachstum von Hefen und Bakterien hemmen.

 

 

Honigwabe (Vo)

 

Nach der Einlagerung in Zellen wandelt sich der Honig durch die beigegebenen Drüsenfermente weiter zum fertigen Honig um. Die Hauptbestandteile des Honigs sind Trauben- und Fruchtzucker sowie Wasser. Weitere Inhaltsstoffe sind unter anderem Pollen, Mineralstoffe,  Proteine, EnzymeVitamine, Farb- und Aromastoffe. Honig kann flüssig oder auch fest (kristallisiert) sein. Das hängt hauptsächlich von dem Verhältnis der beiden Einfachzucker Frucht- und Traubenzucker zueinander, der Weiterverarbeitung und der Lagerung des Honigs ab.  Wenn der Honig auskristallisier ist das nicht schlimm – im Gegenteil. Das ist ganz natürlich und sogar ein sehr positives Qualitätsmerkmal.

 

Wenn Honig ein Jahr nach der Ernte nicht kristallisiert, kann das daran liegen, dass er von Natur her Flüssig bleibt (wie der Tannenhonig oder der Akazienhonig) oder er wurde er wärmebehandelt. Manche Leute mögen das, weil sie glauben, dass Honig nur dann gut ist, wenn er durchsichtig ist und mit einem Teelöffel aus dem Glas gelöffelt werden kann. Dem ist aber nicht so. Bei der Erhitzung von Honig werden Enzyme zerstört und Zucker umgeformt. Dann bleibt dieser Honig zwar fließfähig, ist aber praktisch tot. Wertvolle Inhaltsstoffe gehen bei der Wärmebehandlung verloren. 

 

Der Wassergehalt eines reifen Honigs liegt zwischen 15 bis 20 %. Er darf allerdings nicht höher als 21 % sein. Honig besteht hauptsächlich aus Zuckern. Saccharose setzt sich aus Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker) zusammen. Beim Vorgang des Wasserentzugs im Bienenstock wird der der Honig eingedickt. Dabei wird die Saccharose durch das Enzym Invertase in seine Bestandteile zerlegt. 

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